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Bastian Pfeifer, Show- und Privatkoch in Stuttgart
Ursprünglich wollte ich eine Ausbildung zum Hotelfachmann machen, doch während eines halbjährigen Praktikums im Hotel Intercontinental Stuttgart im Jahr 2000 wurde mir vom damaligen Küchenchef Thomas Ender mehrmals gesagt, dass ich das Talent und Fingerspitzengefühl hätte um ein guter Koch zu werden. Allerdings wollte ich die Ausbildung dann nicht in einem Hotel machen, in welchem viele Convenience verwendet werden sondern in einem Restaurant, in welchem frisch und aufrichtig gekocht wird.
Im September 2001 begann meine Ausbildung zum Koch im Restaurant Meier`s, bei Alexander Dressel, leider verbrachte ich dort nur drei Monate, da das Meier`s wegen Insolvenz schließen musste.
Ab November 2001 war Klaus Jäschke für meine Ausbildung in Kern`s Pastetchen verantwortlich, wo ich die Österreichische Küche kennen lernen durfte.
Ich verbrachte ein Jahr mit der Vor- und Zubereitung von Vorspeisen und Desserts.
Im Oktober 2002 wechselte ich meinen Ausbildungsbetrieb und fand mich im Hotel - Restaurant der Zauberlehrling wieder.
Dort durfte ich schon selbstständig einen Posten führen, denn Herr Heldmann verstand es sehr mich zu motivieren, und zu fördern.
Aufgrund meiner guten schulischen Leistungen konnte ich meine Ausbildungszeit verkürzen, und schloss diese mit Bestnote ab.
Meine erste Stelle nach der Ausbildung war in der Tagesbar Mangold & Witz in Vaihingen als Küchenchef. Doch diese Zeit kann ich eher als Intermezzo zu den Berufserfahrungen ablegen, welche man lieber nicht gemacht hätte.
Daraufhin fand ich mich im Stuttgarter Landtag wieder, wo ich als Chef-Tournant im Plenum bei Andreas Fischer vertiefte Erfahrungen mit den Geheimnissen der Französischen Küche gemacht habe.
Nach einem knappen Jahr im Plenum zog mich dann der Vater Staat in seine Dienste, welche ich als Zivildienstleistender im IB-Jugendgästehaus, Stuttgart ableistete.
Parallel zum Zivildienst bereitete ich die Eröffnung eines Restaurants vor, das ich zwei Tage nach meiner Entlassung aus dem Wehrersatzdienst am 02.11.2005 eröffnete.
Diesem Restaurant gab ich den Namen Gui, was auf Esperanto "genießen" bedeutet.
Meine Lehrzeit in der Gastronomie war also nicht der direkte Weg, den man sich vorstellt, allerdings habe ich dadurch innerhalb sehr kurzer Zeit immens viel gelernt.
Und würde persönlich ein Ausbildungsmodell in mehreren Betrieben als sinnvoller bezeichnen als in einem einzigen Unternehmen zu lernen.
Beruflich bin ich ein fanatischer Perfektionist, welcher privat die Welt verbessern will, und sich für Minderheiten einsetzt.
Bastian Pfeifer



